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Zwei Monate Talenticum – und ganz viel Herzblut

Es gibt diese Momente, in denen man kurz stehen bleibt und denkt:

Genau dafür machen wir das.

Einen solchen Moment durfte ich in den vergangenen Wochen gleich mehrfach erleben.

Seit zwei Monaten darf ich das Talenticum als Geschäftsleiter mitgestalten. Zwei Monate voller neuer Begegnungen, Ideen, Herausforderungen – und vor allem voller Geschichten.

Geschichten von Kindern, die etwas ausprobieren, von Talenten, die plötzlich sichtbar werden, und von Menschen, die mit unglaublich viel Herzblut an einem gemeinsamen Ziel arbeiten.

Besonders eindrücklich waren unsere beiden Talententdeckungswochen in der ersten und letzten Sommerferienwoche. Da waren Kinder, die neugierig durch unsere Räume streiften. Die etwas ausprobierten, von dem sie vorher vielleicht noch gar nicht wussten, dass es ihnen liegt. Kinder, die bauten, tüftelten, gestalteten, experimentierten, programmierten, fragten, lachten – und manchmal auch einfach staunten.

Und genau dann wird spürbar, was das Talenticum sein möchte.

Ein Ort, an dem Kinder nicht zuerst gefragt werden, was sie noch lernen müssen - sondern was sie entdecken möchten.

Ein Ort, an dem aus Neugier Ideen entstehen. Aus Ideen wird Begeisterung. Und aus Begeisterung können Talente wachsen. Die vielen glücklichen Gesichter während unserer Talententdeckungswochen haben mir einmal mehr gezeigt, wie wertvoll eine solche Umgebung ist.

Aber eines wurde mir dabei auch ganz besonders bewusst:

Eine besondere Lernumgebung alleine macht noch kein besonderes Talenticum.

Es sind die Menschen. Unsere Mitarbeitenden und Talentbegleiterinnen und Talentbegleiter, die Kinder begeistern, ihnen zuhören, sie ermutigen und ihnen etwas zutrauen. Menschen, die nicht einfach einen Kurs durchführen, sondern gemeinsam mit den Kindern auf Entdeckungsreise gehen.

Wenn ich heute auf diese ersten zwei Monate zurückblicke, bleibt deshalb vor allem ein Gefühl: Freude.

Freude darüber, an einem Ort arbeiten zu dürfen, der Bildung neu denken möchte. Freude über die vielen Begegnungen. Freude über die Ideen, die bereits entstehen. Und vor allem Freude darüber, gemeinsam mit einem grossartigen Team etwas zu gestalten, das Kindern Raum gibt, ihre eigenen Talente zu entdecken.

Denn wenn man sieht, was entstehen kann, wenn Kinder Raum bekommen, neugierig sind, Dinge ausprobieren und an sich selbst glauben, dann fällt das Herzblut geben ganz leicht.

Ich freue mich auf die nächsten Geschichten. Auf neue Ideen, neue Talente und viele weitere Momente, in denen wir gemeinsam sagen können: Genau dafür gibt es das Talenticum.

Bis zum nächsten Mal,
euer Patrik Forrer

Mein Tipp an euch: Bleibt neugierig. Probiert aus. Entdeckt, was in euch steckt!